Donnerstag, 21. April 2016

Ich lese...

Neger, Neger, Schornsteinfeger

Ich lese....

Ich lese gerne und ich lese viel. Ob ich ein Buch oder einen Artikel online
lese, der Hunger nach Wissen ist nie gestillt.

Als Kind war es eine Art von Flucht vor der Realität. Ich hatte eine
wunderbare Mutter die die Ruhe in der Familie bewahrte, aber mein Vater war ein cholerischer, dominanter Mensch, der uns Kindern, eigentlich der ganzen Familie, Furcht einflößte.



Mit Romanen, Sachbüchern über Kindererziehung, Ehe und Gedichten von Heinz Erhardt und Julia Engelmann, ob Classica oder ein Werk der Moderne, füllte ich meine Seele und stimmte mein Herz fröhlich.

Das änderte sich bei mir bald, als ich letztens einen Roman gelesen hatte und fand Ähnlichkeiten in Wortwahl mit einem vorherigen Roman des Schriftstellers.

Das langweilte mich...

Ein zusätzlicher Grund war es, das ich es satt hatte, Geschichten zu lesen, die mich in eine nicht reale Welt führten. So entschloss ich mich Biographien zu lesen.

Ich machte mich auf den Weg zu meinem Lieblingsbücherladen und kaufte erst alles, was nach Biographie aussah, um etwas auf Vorrat zu haben.

Das erste Buch und die erste Biografie die ich in meine Händen hielt, war "Neger, Neger, Schornsteinfeger".

Heute habe ich das Buch fertig gelesen. Es war eines der besten Bücher, die ich je gelesen hatte.

Ich weinte... Es hat mich tiefst berührt.

Oft denken wir, dass unser Schicksal das Schlimmste wäre. Zu wissen aber, dass auch Andere ihren Kampf hatten und immer wieder aufstehen mussten, gibt Mut.

Es ist nah, es ist ermutigend, es ist Leben!

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